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La Gomera News: Exklusives
von und für Kanaren-Insider |
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oder Sklaven wurden Ureinwohner verloren vor 517 Jahren ihrer Freiheit San
Sebastian. Ist ist 517 Jahre her – und doch unvergessen
und unlöschbar im Selbstverständnis der stolzen Gomeros
verankert: Die Ermordung aller Männer über 15, und der
Verkauf
aller überlebenden Frauen und Kinder als Sklaven.
Internet-Infos: www.tagaragunche.com Der Kulturverein „Tagaragunche“ feierte auch an diesem 21. November das heroische Ende der Freiheit für die Gomeros mit dem traditionellen Marsch über die „Ruta Hautacuperche“ bis zum Cueva de Guachedum, dem Schauplatz, an dem der Guanchenrebell Hautacuperche Rache nahm. Die Tragödie begann 1488. Hernan Peraza der Jüngere scherte sich einen Dreck um den Freundschaftspakt, mit dem sein Grossvater sich mit den Ureinwohnern Gomeras arrangiert hatte. Er begann sie zu versklaven. Das Fass zum Überlaufen brachte allerdings, daß Peraza zu allem Unglück auch noch der Guanchen-Prinzessin Iballa nachstieg – der schlimmste Vertrags-Bruch. Daraufhin beschloss der Rat der Ureinwohner den Tod des Verräters und den Tod aller spanischen Besatzer. Guanchen-Rebell Hautacuperche vollstreckte das Todesurteil an Hernan Peraza am 21. November 1488 in der Höhle von Guahedum. Die Wittwe Perazas rief daraufhin den Gouverneur von Gran Canaria. Der nahmmit einer Kriegslist viele Gomeros gefangen und liess alle Männer über 15 Jahre niedermetzeln. Frauen und Kinder wurden als Sklaven verhökert. Die Gomeros feiern traditionell sowohl in der Höhe, in der der spanische Verräter ermordert wurde, als auch mit der Zeremonie „Rotura del Ganigo“. Aus dem Ganigo, einem altkanarischen Gefäß, haben die Ureinwohner Gomeras zur Besiegelung ihres arrangierenden Paktes gemeinsam mit Peraza getrunken, Milch – angeblich. ![]() |
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