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Sind die 7 Inseln reif für eine Goldgräber-Karriere?

Auf den Kanaren warten Milliarden
Euro  auf  Projekte  und Investoren

Exklusiv-Interview mit dem Ansiedlungs-Experten Thorsten Wrage


Thorsten Wrage, FH- und Uni-diplomierter Kaufmann,  erleichtert im Auftrag der Kanarischen Regierung als Ressortverantwortlicher der Wirtschaftsförderungsgesellschaft PROEXCA Investoren aus dem deutschsprachigen Raum den Weg auf die Kanaren. Aber auch persönlich ist der Absolvent der FH Kiel und der Universität Las Palmas, Gran Canaria, ein Vorbild dafür,  wie profitabel der deutsch-spanische Schulterschluß sein kann.
thorsten Wrage


Frage: Wenn die  Vorzüge einer Firmenneugründung bzw. Verlagerung auf den Kanaren so schlüssig und überzeugend sind – warum kommen dann so wenige?
Wrage:
Dies liegt z.B. daran, dass in der Vergangenheit zu wenig Werbung für die Inseln gemacht wurde, bzw. in erster Linie das Marketing für den Tourismus im Vordergrund stand.

Frage: Finden denn ab sofort Technologie-Investoren genau so offene Türen wie Touristen?
Wrage:
Inzwischen gibt es eine intensivere Kooperation zwischen den verschiedenen öffentlichen Institutionen, die dem Investor helfen, schneller und einfacher eine Unternehmensgründung durchzuführen, das spricht sich rum. Nichts desto Trotz sind die deutschen Unternehmer noch zu sehr auf alternative Standorte fixiert, wie Indien, Dubai, China, die täglich in den Medien erscheinen. Hinzu kommt nun noch die Erweiterung der EU, mit neuen Möglichkeiten der Markterschließung. Die Kanaren gelten in erster Linie immer noch als reine Ferienregion. Geschäftsmöglichkeiten findet der Interessent in der Regel und bisher erst auf den zweiten Blick.

Frage: Wohin, auf welche Insel,  zieht es denn Investoren, und aus welchen Ländern
Europas kommen sie her?
Wrage:
Wenn Sie sich die offiziellen Statistiken anschauen,  werden Sie feststellen, dass die Investitionen nicht weiter spezifiziert werden, d.h. ein Grossteil der Investitionen sind in den Erwerb von Eigentum geflossen, sprich Appartements, Villen oder Eigentumswohnungen. Das hat natürlich nichts mit unseren Aktivitäten zu tun – wir konzentrieren uns nur auf Investitionen, die direkt mit einer wirtschaftlichen Tätigkeit im Zusammenhang stehen  Ich für meinen Teil betreue in erster Linie Investoren aus den deutschsprachigen Ländern. Innerhalb der PROEXCA stellen die deutschsprachigen Investoren auch die größte Gruppe der potentiellen Investoren dar, wir sprechen hier von ca. 12-14 laufenden Projekten für das Jahr 2006. Das meiste Interesse bekunden die Unternehmer an den beiden Hauptinseln Tenerife und Gran Canaria, aber auch auf der Insel Lanzerote entwickeln sich in letzter Zeit einige Projekte.

Bevölkerung - Statistik

Bevölkerungs-Pyramide

Frage: Touristische Ansiedlungsvorhaben  fördern Sie bewusst nicht. Die pflanzen sich, trotz Moratorium und Baustop,  auch immer noch von selbst in die Landschaft. Ist das Ihre Vision,  vielleicht sogar Ihr „Job“, Ihr Auftrag: Wir entfachen eine Art Goldgräber-Stimmung auf den Kanaren, werten das Insel-Archipel zu einem höchst attraktiven High-Tech- und Zukunfts-Industriestandort auf, in dem der Tourismus gar nicht mehr die erste Geige spielt und die Abhängigkeit von dieser industriellen Monokultur schwindet?
Wrage: 
Nein, so ist das nicht. Der Tourimus war, ist und wird auch in Zukunft die wichtigste Einnahmequelle der Kanaren sein. Darüber sind wir uns alle im klaren. Es ist jedoch unser Ziel, den nachfolgenden Generationen auch Perspektiven in anderen Bereichen zu bieten. Derzeit wandern gut ausgebildete Fachkräfte auf das Festland oder ins Ausland ab, da die beruflichen Aussichten hier eher gering sind. Das soll sich in Zukunft ändern, weil wir mit diesen Arbeitskräften neue Industrien ansiedeln möchten, um eine grössere wirtschaftliche Unabhängigkeit vom Tourismus zu schaffen. Zur Zeit gibt es Anstregungen und Projekte im Bereich der IT und Biotec, die vielversprechend sind und eine grössere Anzahl von Neuansiedlungen mit sich bringt.

Thorsten Wrage mit Carl Tooney



Frage: Sind die Kanaren für den Billigtourismus nicht ohnehin viel zu schade?
Wrage: 
Auf jeden Fall, nichts desto trotz muss man sich darüber im Klaren sein, dass wir damit gewachsen sind und dass dies immer ein Teil von uns sein wird. Jedoch ist die kritische Masse nun erreicht und man sollte nun vermeiden, weitere Hotelburgen für den Massentourismus zu errichten.





Frage: Wenn die Steuer- und Subventionsvorteile hier so überwältigend sind – beziffern Sie, Herr Wrage,  doch bitte mal zur besseren Übersicht für jeden potentiellen Goldgräber schlaglichtartig alle „Nuggets“ aus ihrer Investoren-Bonbonniere.
Wrage:
Ich werde dies versuchen einmal stichpunktartig aufzulisten, da dieses Thema sehr umfangreich ist. Die nachfolgenden Programme beziehen sich nur auf Subventionen auf regionaler Ebene, d.h. Förderungen aus Brüssel, Madrid und der Cabildos werden nicht berücksichtigt:

  1. Die Regionalförderung: für Großprojekte ab 600.000 Euro. Erfahrungsgemäss erhalten Dienstleistungsunternehmen zwischen 10-15 % und produzierende Unternehmen bis zu 25% des investierten Anlagevermögen.
  2. Beihilfen zur Unternehmensgründung:  Maximal 24.000 Euro für Gründungskosten, Anlaufkosten und Anlagevermögen.
  3. Beihilfen zur Unternehmenserweiterung: Maximal 200.000 Euro die in Anlagevermögen investiert werden müssen.
  4. Subventionen für die Einführung von IT im Unternehmen: Maximal 15.000 Euro für Hardware und Software (keine Standardsoftware).
  5. Schaffung von Arbeitsplätzen: Maximal 100.000 Euro
  6. ... ich will Sie nicht mit weiteren Programmen langweilen.....

Frage: Wem wird denn wofür unter die Arme gegriffen?
Wrage.
Der Umfang und die Höhe von Beihilfen orientieren sich in der Regel an folgenden Faktoren:
  • Schaffung von Arbeitplätzen: es handelt um das wesentliche Entscheidungskriterium der öffentlichen Stellen. Die Anzahl und die Qualität bzw. die Art der Arbeitsplätze ist ausschlaggebend. Zeitlich unbefristete Arbeitsplätze werden besonders hoch bewertet.
  • Technologische Innovation: Die subventionierten Projekte sollen den technologischen Rückstand zwischen Spanien bzw. den Kanaren zu den restlichen EU-Ländern reduzieren. Dabei wird der Anwendungsbereich und der derzeitige Entwicklungsstand der Technologie in dem geplanten Bereich untersucht.
  • Durchführbarkeit: unter materiellen, technologischen, wirtschaftlichen und finanziellen Gesichtpunkten muss das Projekt realisierbar sein. Unter dem finanziellen Gesichtspunkt sei erwähnt, dass dem Promotor des Projektes mindestens 25-30% der Projektsumme zur Verfügung stehen, bevor er die Subventionen beantragt.
  • Umweltschutz
Man muss jedoch im Jahre 2007 mit einem Rückgang der Fördermittel rechnen, da die Strukturfonds mit den neuen Mitgliedsstaaten geteilt werden.

Unternehmensgründer werden von der EU,
den Kanaren und den Inseln subventioniert


Frage:  Diese Vorteile sind aber doch nicht alle gleichzeitig anzuzapfen....?
Wrage:
Doch ...  zum Teil ja. Viele Subventionsprogramme sind untereinander verträglich, d.h. für ein Projekt können Subventionen von unterschiedlichen Institutionen oder Programmen beantragt werden.Windpark Beispielsweise können bei Unternehmensgründungen Subventionen von der EU, der Kanarischen Regierung und den jeweiligen Inselräten genehmigt werden. Die Gesamtsumme der verschiednen Subventionen wird aber nie 50% der Gesamtsumme des Projektes überschreiten. Die Institutionen geben bei der Subventionsvergabe den Projekten Priorität, die keine weiteren Subventionen beantragt haben.

Frage:  Der potentielle Kanaren-Investor kalkuliert zu Recht mit spitzem Bleistift ... und  interessiert vorrangig, was unter´m Strich hier auf den Kanaren mehr herauskommt. Wie hoch ist denn, vielleicht an einer konkreten Beispiel-Rechnung illustriert, der Kanaren-Bonus in konkreten Zahlen?
Wrage:
Das, denke ich,  ist der verkehrte Weg. Wer sein Unternehmen auf die Finanzierung von Subventionen aufbaut, bzw. als wichtige Größe mit einkalkuliert,  hat von Beginn an schon verloren. Ich verstehe die Subventionen immer als kleines „Schmankerl´“. Des weiteren möchte ich mich hier auf keine Beispiele festlegen, da die Programme gerade neu geplant und mit Mitteln versehen werden. Ich kann Ihnen lediglich ein Beispiel aus meinem Umfeld nennen: Ein deutsches Dienstleistungsunternehmen wollte 1,9 Mio. Euro investieren und mehr als 20 Arbeitsplätze schaffen und hat von der Regierung ca. 330.000 Euro Subventionen aus verschiedenen Programmen erhalten. Ich finde das ist schon recht ordentlich.....

Frage: Welche Insel soll denn welche Branche bevorzugen? Wo, auf welcher Insel an welchem Standort,  soll sich ein  IT-ler niederlassen, wo ein Medien-Dienstleister,  wo ein  Altenpflegeheim?
Wrage:
Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten, da sich dies immer an den Bedürfnissen der Unternehmen orientiert. Wie zuvor schon erwähnt, sind die beiden Hauptinseln, Gran Canaria und Tenerife, generell gesehen interessante, mögliche Unternehmensstandorte, gerade wenn Ihr Unternehmen Zugang zu den lokalen Märkten mit einer hohen Bevölkerungsdichte benötigt. Jedes Unternehmen ist ein Einzelfall und bedarf einer eigenen Standortanalyse,  bei der ich gerne behilflich bin.

Auf den Kanaren deutsche Arbeitsplätze sichern

Frage. Haben Sie, Hand-aufs-Herz,  eher Angst, mit Ihrem Engagement für die PROEXCA, dem Wirtschaftsförderungs-Instrument der Autonomen Kanarischen Regierung, Deutschland und seinen mitteleuropäischen EU- und EWR-Nachbarn noch mehr Arbeitsplätze wegzunehmen, indem Sie sie ja hier ansiedeln. Oder haben Sie eher die Befürchtung, die Berliner Koalitionäre kommen mit einem deutschen Konjunktur-Frühling so gut in die Gänge, dass es keinen mehr auf die Kanaren zieht?
Wrage:
Mich würde es eher freuen, wenn die Konjunktur in Deutschland wieder in die Gänge käme, denn nur ein starkes Deutschland ist gut für Europa und daher auch für Spanien. Grosse Befürchtungen, dass wir viele Arbeitsplätze aus Deutschland wegnehmen, habe ich nicht, da wir hier normalerweise kleinere Unternehmen auf den Inseln ansiedeln. Es ist jedoch richtig, dass ein Grossteil dieser Unternehmer es leid sind, sehr hohe Abgaben und Löhne in Deutschland zu zahlen und Auswege suchen um die Kosten zu senken. Man ist sozusagen gezwungen, sich im Ausland anzusiedeln und Kosten zu reduzieren, um weiterhin international konkurrenzfähig zu bleiben. Insofern kann ein Kanaren-Engagement auch Arbeitsplätze in Deutschland sichern. In keinem Fall wurde bisher ein Unternehmen komplett aus Deutschland auf den Kanaren verlagert. Generell denke ich, dass in Deutschland noch einiges passieren muss, damit langfristig wieder Perspektiven für die Schaffung von Arbeitsplätzen entstehen.

Business Angel-Netzwerk muss her

Frage: Sie selbst haben sich mit einem Doppel-Diplom der Universitäten Kiel und Las Palmas auf Gran Canaria zum zweifachen Dipl. Kaufmann qualifiziert und haben derzeit Ihre Doktor-Arbeit in der Mache. Zu welchem Thema?
Wrage:
Das Thema wird sich um Business Angels drehen. Business Angel sind selche Personen, die sich in der Gründungs- bzw. Wachstumsphase an Unternehmen beteiligen und Kapital sowie Know-How einbringen. Meine Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob die B.A.-s einen wichtigen Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region / Land darstellen oder ihre Rolle überbewertet wird. Des weiteren sollen die Verhaltensweisen, Auswahlkriterium für eine Beteiligung und die erwarteten Gewinnaussichten der Angel´s im internationalen Vergleich analysiert werden. Diese Ergebnisse sollen dann in ein Strategiepapier für die Kanarische Regierung einfliessen, um langfristig auf den Inseln ein Business Angels Netzwerk zu etablieren. Dies ist auch dringend notwendig da aus den Steuervorteilen auf den Kanaren, speziell aus der RIC, Rücklagen in Höhe von 5 Mrd. Euro gebildet wurden, die auf den Inseln innerhalb von drei Jahren refinanziert werden müssen und uns fehlen noch interessante Projekte, in die das Kapital fliessen kann.

Milliarden Euro suchen Projekte

Frage: Das heisst,   die Milliarden sind da und suchen Empfänger...!
Wrage:
Ich möchte dies eher anders formulieren: Es ist gerade ein guter Zeitpunkt für Unternehmensgründer die Kapital suchen sich mit gestandenen, kanarischen Unternehmern auszutauschen.  Sie müssen sich vorstellen, dass wenige grosse Unternehmer (wir reden hier von vielleicht 20% aller Unternehmer der Kanaren) 60% der 5 Mrd. Euro in Ihren Fonds halten. Interessante Bauprojekte in die in der Vergangenheit investiert wurden sind mittlerweile rar geworden und rentable Alternativen werden dringend gesucht. Dies soll nun aber nicht heissen, dass die Unternehmer jedem Unternehmensgründer mit einer guten Idee dem roten Teppich ausrollen. Ganz im Gegenteil, die Business Pläne werden eingehend studiert – gerade die Finanzpläne – und das Gründerteam wird hinsichtlich deren Erfahrung und Kompetenz geprüft.

Wrage - Konferenz

Frage: Das deutsch-kanarische Doppelstudium, ist das aus Ihrer Sicht der „Königsweg“ für einen FH oder TH-Absolventen,  um doch noch in seinem Fach zu promovieren?
Wrage:
Es ist auf jeden Fall eine interessante Alternative bei der sie keine Zeit verlieren. Normalerweise müssten Sie sich als FH´ler in Deutschland den Titel von einer Universität anerkennen lassen und dafür einige Prüfungen nachholen. Des weiteren gestaltet sich die Suche nach einem Profossor, der sie begleitet, äusserst schwer, gerade wenn Sie nicht an seiner Universität studiert haben. Die Probleme habe ich hier nicht gehabt, da ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen habe. Nach vier Jahren hatte ich den deutschen FH- und einen spanischen Universitätsabschluss. Auch die Suche nach geeigneten Professoren, die mein Projekt begleiten möchten, hatte ich kein Problem – ganz im Gegenteil. Zwei ehemalige Mitstreiter aus Kiel gehen gerade den gleichen Weg, von daher schätze ich diesen Weg als empfehlenswert ein.

Frage: In welchen Disziplinen und an welchen Hochschulen funktioniert das?
Wrage:
Ich kann hier nur für die Fachhochschule Kiel sprechen. Soweit ich weiss, ist Sie eine der führenden Fachhochschulen in Deutschland, die Doppel-Diplom-Abkommen mit europäischen Universitäten anbieten, insbesondere mit Spanien. Es gibt Kooperationen mit Universitäten auf Mallorca, Teneriffa, in Almería, Málaga, Pamplona, San Sebastian, etc. Man muss dazu aber sagen, dass mein Abschluss nun schon ein paar Jahre zurückliegt und sich die Programme laufend verändern. 

Frage: Empfehlen Sie Ihr persönliches Modell anderen weiter?
Wrage: ...
Es kann vielleicht ein Orientierungshilfe sein. Ich bin nicht der einzige Doppel-Diplom Absolvent der FH-Kiel auf den Kanaren, sondern kam schon als dritte Generation. Alle Absolventen hatten nach dem Abschluss keine grossen Probleme, einen Job zu finden.  Um hier zu studieren, sollte man Ausdauer und Biss mitbringen – aber natürlich kommt der Spass auch nicht zu kurz.

Frage: Schwer vorstellbar: Wenn jemand,  wie Sie,  tagsüber Investoren und Insel-Entdecker zu einer Robinson- oder Goldgräber-Karriere animiert und abends bzw. nachts sich mit seiner Doktorarbeit amüsiert – wo bleibt denn da überhaupt noch Restzeit, um den enormen Freizeit-Wert der Kanaren auch mal selbst auszuschöpfen?
Thorsten Wrage
Wrage:
Seien Sie unbesorgt: für die wichtigen Dinge im Leben finden Sie immer noch ein bisschen Zeit, sonst machen Sie, glaube ich, etwas verkehrt. Außerdem, im Vergleich zu Deutschland brauchen Sie nicht weit reisen, sondern hier liegen ja die Freizeitaktivitäten und die wunderschöne Natur praktisch vor der Haustüre.

Herzlichen Dank für Ihre Offenheit, Herr Wrage.

Wrage:
Mal sehen, wen wir motivieren können, auf den Inseln wirtschaftlich aktiv zu werden....



Tel-N° : 928 307464 oder 922 470453
Fax : 928 307464 oder 922 286 722

Email: thorsten.wrage@proexca.canarias.org

www.investierenaufdenkanaren.com
www.investinthecanaryislands.com
www.proexca.es


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